Velo Werkstatt: Mit Billendo offene Posten und Mahnwesen im Griff

Velo Werkstatt: Mit Billendo offene Posten und Mahnwesen im Griff
Projektstart
13.11.2025
Zeitersparnis
Offene Posten endlich im Griff
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In der „Velo Werkstatt“ riecht es nach Kettenöl und frischem Gummi, und an guten Tagen stehen mehr Räder vor der Tür, als in die Halle passen. Zwei Schrauber halten den Laden am Laufen: einer mit Faible für alte Rennräder, der andere für E-Bike-Technik. Was sie gut können, ist Reparatur. Was ihnen weniger lag, war die Frage, wer eigentlich noch nicht bezahlt hatte.

Genau an dieser Stelle setzt diese Geschichte an. Sie erzählt, wie aus einem Stapel ungewisser Forderungen ein klarer Überblick wurde – und wie die „Velo Werkstatt“ ihre offenen Posten endlich in den Griff bekam.

Die Ausgangslage

Die „Velo Werkstatt“ ist ein klassischer Zweimannbetrieb. Es gibt keine Empfangstheke und keine Buchhalterin, sondern zwei Mechaniker, die morgens die Rollläden hochziehen und abends das letzte Rad abschließen. Die Kundschaft reicht vom Pendler mit plattem Reifen über die Familie mit drei Kinderrädern bis zum Vereinsfahrer, der seine Rennmaschine einmal im Jahr komplett überholen lässt.

Bezahlt wurde lange Zeit so, wie es gerade passte. Wer sein Rad abholte und Bargeld dabei hatte, zahlte sofort. Wer keins dabei hatte, bekam einen formlosen Zettel mit einer Summe und das Versprechen, das Geld zu überweisen. Manche taten das am selben Abend, andere erst nach der dritten Erinnerung, und einige gar nicht. Eine echte Rechnung mit Nummer und Pflichtangaben gab es oft nur auf ausdrückliche Nachfrage, etwa wenn ein Firmenkunde eine brauchte.

Das eigentliche Problem zeigte sich bei größeren Reparaturen. Eine Inspektion am E-Bike, ein neuer Laufradsatz, eine Schaltung – da kamen schnell dreistellige Beträge zusammen, und Material und Arbeitszeit mussten getrennt ausgewiesen werden. Genau diese Rechnungen wurden abends am Küchentisch zusammengestoppelt, mit Preisen aus dem Gedächtnis und einer Tabelle, die niemand wirklich pflegte.

  • Kleinbeträge wurden bar kassiert, größere Reparaturen formlos „auf Zettel“ notiert

  • Material und Arbeitszeit landeten ohne feste Struktur in einer selbstgebauten Tabelle

Wie viel Geld zu einem beliebigen Zeitpunkt noch ausstand, hätte keiner der beiden auf Anhieb sagen können. Es gab kein Verzeichnis offener Forderungen, sondern bestenfalls ein Bauchgefühl und einen wachsenden Stapel Zettel neben der Kasse. Solange genug reinkam, fiel das nicht weiter auf. Aber genau dieses „solange“ war die Schwachstelle.

Die Herausforderung

Der Knackpunkt war der fehlende Überblick über offene Posten. Die Werkstatt erledigte ihre Arbeit zuverlässig, doch ein Teil des verdienten Geldes blieb unsichtbar in einem Graubereich aus Zetteln und mündlichen Zusagen hängen. Niemand wusste verlässlich, welche Reparatur bezahlt war und welche nicht – und ohne dieses Wissen ist gezieltes Nachfassen unmöglich.

Nachfassen war ohnehin das unangenehmste Thema. Eine Erinnerung lief allenfalls als beiläufiger Anruf, bei dem man sich fast entschuldigte, dass man überhaupt sein eigenes Geld einforderte. Ein geordnetes Mahnwesen gab es nicht. So blieben Forderungen liegen, gerieten in Vergessenheit und wurden irgendwann stillschweigend abgeschrieben. Bei einem kleinen Betrieb tut jeder dieser Beträge weh.

  • Es gab kein verlässliches Verzeichnis offener Forderungen, nur Zettel und Bauchgefühl

  • Erinnerungen liefen unsystematisch als Anruf, ein geregeltes Mahnwesen fehlte

Erschwerend kam die Mischung aus Material und Arbeitszeit hinzu. Bei jeder Reparatur stecken Teile drin – Schläuche, Ketten, Bremsbeläge, Akkus – und die mussten korrekt mit dem passenden Steuersatz auf die Rechnung. Wer das jedes Mal von Hand zusammensucht und die Preise aus dem Kopf einträgt, baut Fehler ein und verliert Zeit. Eine falsch ausgewiesene Position oder eine fehlende Pflichtangabe ist bei einem Firmenkunden besonders peinlich.

Unterm Strich verschenkte die Werkstatt an zwei Enden: vorne bei der Rechnungsstellung, die mühsam und fehleranfällig war, und hinten beim Geldeingang, der nicht nachgehalten wurde. Beide Schrauber wollten weiterhin vor allem schrauben – aber nicht länger das Gefühl haben, dass ihnen am Monatsende Geld durch die Finger rann, ohne dass sie wussten, wie viel und bei wem.

Die Lösung mit Billendo

Den Anfang machte die Artikelverwaltung. Die beiden legten ihre häufigsten Positionen einmal sauber an: gängige Ersatzteile mit ihren Preisen sowie typische Arbeitsleistungen wie eine Inspektion oder den Reifenwechsel. Seitdem entsteht eine Reparaturrechnung, indem man die verbauten Teile und die geleistete Arbeit aus der Artikelliste zusammenklickt, statt jeden Posten neu zu tippen.

Damit war die Rechnungsstellung in wenigen Minuten erledigt – und korrekt. Die fortlaufenden Nummern vergibt Billendo automatisch, die Pflichtangaben nach Paragraf 14 UStG stehen auf jedem Dokument, und Material und Arbeitszeit lassen sich mit ihren jeweiligen Steuersätzen sauber getrennt ausweisen. Wer mit Karte oder bar zahlt, bekommt sein PDF sofort; wer überweist, erhält dieselbe ordentliche Rechnung, nur eben mit Zahlungsziel.

  • Reparaturrechnungen entstehen per Klick aus angelegten Artikeln für Teile und Arbeitszeit

  • Steuersätze, fortlaufende Nummern und Pflichtangaben nach Paragraf 14 UStG stimmen automatisch

Der entscheidende Hebel liegt aber im Dashboard. Hier sieht die Werkstatt jetzt schwarz auf weiß, welche Rechnungen noch offen sind und welche Beträge demnächst fällig werden. Aus dem alten Bauchgefühl ist eine konkrete Liste geworden. Zum ersten Mal lässt sich auf einen Blick beantworten, wie viel Geld gerade draußen ist und bei wem es liegt.

Bleibt eine Rechnung tatsächlich liegen, übernimmt das Mahnwesen die unangenehme Aufgabe. Statt sich am Telefon herumzudrucksen, wird einfach eine sachliche Zahlungserinnerung erzeugt und verschickt. Das fühlt sich nicht nach Betteln an, sondern nach einem normalen Geschäftsvorgang – und genau dadurch fällt das Nachfassen den beiden Schraubern endlich leicht. Für die Materialeinkäufe nutzen sie zusätzlich die Belegfunktion und fotografieren die Lieferantenrechnung gleich beim Auspacken, mit Kategorie und Vorsteuer.

Das Ergebnis

Das wichtigste Ergebnis steht über allem: Die offenen Posten sind im Griff. Es gibt keine geheimnisvollen Zettelstapel mehr neben der Kasse, sondern eine klare Übersicht, die jederzeit aktuell ist. Beide wissen heute, ohne nachzudenken, welche Beträge noch ausstehen und welche bereits eingegangen sind.

Weil das Nachfassen über das Mahnwesen läuft, bleiben Forderungen nicht mehr unbemerkt liegen. Beträge, die früher stillschweigend in Vergessenheit gerieten, werden heute eingefordert – freundlich, aber konsequent. Für einen Zweimannbetrieb, bei dem jede nicht bezahlte Reparatur direkt am Lebensunterhalt zerrt, ist das ein spürbarer Unterschied.

  • Der Stapel ungewisser Forderungen ist einer aktuellen Übersicht offener Posten gewichen

  • Zahlungserinnerungen laufen sachlich über das Mahnwesen statt über unangenehme Anrufe

Auch die Reparaturrechnung selbst hat ihren Schrecken verloren. Was früher abends am Küchentisch zusammengestoppelt wurde, entsteht heute in der Werkstatt in wenigen Minuten, sauber getrennt nach Teilen und Arbeitszeit. Firmenkunden bekommen eine ordentliche Rechnung ohne Nachfrage, und die alte Unsicherheit, ob alle Pflichtangaben stimmen, ist verschwunden. Die beiden verbringen wieder mehr Zeit an den Rädern statt mit der Tabelle.

Der Alltag heute

Ein gewöhnlicher Werkstatttag läuft inzwischen rund. Ist ein Rad fertig, werden die verbauten Teile und die Arbeitszeit aus der Artikelliste in die Rechnung geklickt, und die Kundin bekommt ihr PDF direkt mit aufs Handy oder ausgedruckt in die Hand. Ob bar, mit Karte oder per Überweisung gezahlt wird, spielt für die Rechnung keine Rolle mehr – die Form ist immer dieselbe und immer korrekt.

Morgens wirft einer der beiden einen kurzen Blick aufs Dashboard. Er sieht, was offen ist und was in den nächsten Tagen fällig wird, und entscheidet daraus, ob heute eine Zahlungserinnerung rausgehen sollte. Diese kurze Routine hat das frühere Bauchgefühl vollständig ersetzt und kostet nur einen Moment.

Kommt neues Material an, wird die Lieferantenrechnung beim Auspacken fotografiert und mit Kategorie und Vorsteuer abgelegt. So sammelt sich nichts mehr in Schubladen, und am Jahresende lässt sich alles gebündelt über den Export an den Steuerberater weitergeben, statt Belege zusammenzusuchen.

Geblieben ist die „Velo Werkstatt“, die sie immer war: zwei Leute, die Räder lieben und gut reparieren. Verändert hat sich nur, dass sich der kaufmännische Teil nicht mehr wie ein Klotz am Bein anfühlt. Die Rechnung ist mit dem Rad fertig, das Geld kommt verlässlich herein, und der Überblick ist immer nur einen Blick entfernt. Genau diese Ruhe im Hintergrund war es, die der Werkstatt am Ende gefehlt hatte.

Deine erste Rechnung ist nur zwei Minuten entfernt.